Radio Aktiv 106.5 FM, das Echternacher Radio

2010, das Jahr der Biodiversität

2010 ist das Jahr der Biodiversität. Biodiversität heisst Artenvielfalt,
also eine grosse Anzahl von Tieren und Pflanzen in einem
natürlichen Lebensraum. Zusammenhängende Oekosysteme sollen wieder
entstehen können, bzw. nicht noch weiter zerstört werden. Aber leider
sieht die Realität nicht immer rosig aus. Sehr oft wird Naturschutz
hinten angestellt. Wirtschaft, Wachstum und Profit regieren die Welt und
bestimmen die Regierungen. Die Jagdlobby, die Agrarlobby, die
Forstwirtschaftslobby und allzu oft auch die Wirtschaftslobby
torpedieren regelmässig den aktiven Biodiversitätsschutz.

Do

05

Aug

2010

Viele tote Füchse auf der Strasse

Auf der Strecke Echternach-Luxemburg sieht man praktisch jeden Tag einen überfahrenen Fuchs liegen. Das "Haus der Natur" erklärt, dass durch die lange Trockenheit viele Füchse weite Wege gehen mussten und dass gerade die jungen Füchse noch unerfahren seien.

Wer diese Strecke nachts oder in der Morgendämmerung fährt, sollte jedenfalls vorsichtig sein, denn so manches Ausweichmanöver kann schief gehen. Leider gibt es auf dieser vielbefahrenen Strecke gar keine Brücke oder Querungsmöglichkeit für Tiere.

Fr

30

Jul

2010

Welche Zukunft für Frankreichs Braunbären?

Nach monatelangem Hin und Her hat sich das französische Umweltministerium zum Braunbären in den Pyreneen geäussert. Es werden vorerst keine neuen Bären aus Slowenien eingeführt. Erst im Frühjahr 2011 soll eine Braunbärin im Béarn ausgwildert werden, um die tödlich verunglückte Franska (2007) zu ersetzen. Aktuell gibt es mindestens 17 Bären in den Pyreneen.

Das ist aus wissenschaftlicher Sicht viel zu wenig, um eine überlebensfähige Population zu bilden. Es sollen nur tote Bären ersetzt werden, so hiess es weiter in der Mitteilung des Umweltministeriums. Die Population müsse sich selbstständig entwickeln. Das wäre ja vielleicht auch möglich, wenn nicht gewisse Jäger bei einer Wildschweinjagd den einen oder anderen Bären "verwechseln" würden. So geschehen 2004 und der zuständige Jäger wurde erst vor wenigen Monaten nach unendlichen Gerichtsverhandlungen zu 10.000 Euro verurteilt. Seinen Jagdschein durfte er wohl behalten. Die Akzeptanz für den Braunbären sinkt in den Pyreneen. Nicht etwa weil er so gefährlich ist oder weil er zuviel Schaden anrichtet. Nein, viel eher, weil die meisten das Theater der Anti-Bär Extremisten satt haben. So siegt dann wieder der Hass. Nur die Bären lassen sich nicht beeindrucken. Auf spanischer Seite wurden zwei Weibchen mit Nachwuchs fotografiert. Ein kleiner Hoffnungsschimmer.

Fr

23

Jul

2010

Nashörner ohne Horn?

Grauenvolle Nachenrichten erreichen uns aus Südafrika. Die kriminellen Tierquäler werden immer dreister. Von Hubschraubern aus werden Nashörner betäubt und dann wird ihnen ihr Horn abgeschnitten. Die Tiere verbluten  meistens innerhalb Stunden. Nun denken die Verwaltungen sogar darüber nach, den Tieren präventif die Hörner abzuschneiden, um sie für Wilderer uninteressant zu machen.

Die Nachfrage auf dem asiatischen Markt ist vorhanden und ein Horn viel Geld wert.  Aus den Hörnern wird Nashorn Pulver hergestellt für die traditionelle Medizin oder sie werden als Dekoration verkauft. In Asien gibt es kaum noch Nashörner und in Afrika hat nur noch Südafrika gesicherte Populationen. Noch. Denn auch hier dringen Wilderer mit immer profesionelleren Methoden vor. Kürzlich wurde eine Nashorn Mutter im "Krugersdorp Nature Reserve" getötet. Ihr 9 Monate altes Junges konnte gefunden und in Sicherheit gebracht werden. Touristen kommen nach Südafrika um die "Big Five" (Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Büffel) zu sehen. Sie wollen auch Nashörner sehen und zwar mit Horn. Südafrika greift durch: Ein vietnamesischer Schmuggler wurde zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Fr

16

Jul

2010

Südafrika: Heimat der Pinguine

Der Boulders Beach in Südafrika ist Heimat einer grossen Brillenpinguin Kolonie. Viele fussballbegeisterte Zuschauer nutzten die Gelegenheit der WM, um den putzigen Tieren einen Besuch abzustatten. Nur leider sind die Pinguine sehr bedroht. Birdlife International hat ihren Status von "vulnerable" auf "endangered" geändert.

Sie leben nur in Südafrika, Namibia und den Inseln vor der Küste. Es gibt nur noch weniger als 26000 Brutpaare, das ist ein Rückgang von mehr als 50 Prozent in den letzten 30 Jahren. Erst im letzten Monat sind mehr als 500 Küken dem kalten und nassen Wetter zum Opfer gefallen. Weiterhin sind die Pinguine gefährdet durch Rückgang der Fischbestände und Tankerunfälle, sowie durch ihre natürlichen Feinde, die Seelöwen.

Naturschutzgebiet Lannebuer vom Verwaltungsgericht abgeschafft

Ein Vogel gewinnt, viele andere Vögel verlieren! Maître Gaston Vogel hat ein Dutzend Grundbesitzer vor Gericht vertreten, die nicht mit der Art und Weise einverstanden waren, dass sie nicht mehr über ihre Grundstücke walten konnten, wie sie wollten. Die Stiftung "Hellef fir d'Natur" ist erstaunt über die Argumentation des Verwaltungsgerichtes, denn es gehe doch um eine "Utilité publique". Für viele seltene Vogelarten wie Wasserralle, Knäkente, Kuckuck und Kiebitz ist das Urteil ein schwerer Schlag. Zugvögel wie der Kranich benutzen Lannebuer als Rastplatz, weshalb das Gebiet auch europäisches Vogelschutzgebiet ist. Naturschutzminister Marco Schank will nun zuerst mit den Betroffenen sprechen, ehe über weitere Schritte nachgedacht wird.

So

11

Jul

2010

Eisbären schmilzt Eis davon

Um den Nordpol schmilzt das Eis in Rekordzeit. Im Juni sei das Eis so schnell geschmolzen wie in keinem anderen Juni seit Beginn der Aufzeichnungen 1979. Die Umweltstiftung WWF zeigt sich besorgt um die Eisbären im Nordpolarmeer. Die Tiere müssen längere Fastenperioden einlegen, magern weiter ab und werden geschwächt. Sie sind zum Jagen auf grosse Flächen Eis angewiesen.

Agrarlobby torpediert Waldschutzgesetz in Brasilien

Der gesetzliche Schutz für Teile des Amazonas Regenwaldes könnte aufgeweicht werden. Grundbesitzer und Farmer streben eine Reduzierung der unter Schutz stehenden Fläche von derzeit 80 auf 50 Prozent ihres Besitzes in bestimmten Regionen an. Kongress und Senat werden voraussichtlich erst nach den Wahlen im Oktober über das Gesetz abstimmen. Greenpeace warnt eindringlich vor einer Aenderung des Gesetzes. Eine riesige Fläche von bis zu 85 Millionen Hektar könnte zerstört werden. Viehhaltung ist neben der Anpflanzung von Zuckerrohr und Soja eine der grössten Gefahren für den Regenwald.

Mi

16

Jun

2010

Artenschutz News

Krieg den Dachsen in der Bourgogne: Im Département Côte d'or wurden seit dem 15.Mai mehr als 2000 Dachse getötet. Mit Fallen, Schusswaffen und Hunden wurde eine regelrechte Ausrottungskampagne gestartet. Ohne Herz und ohne Verstand. Angeblicher Grund: die Dachse würden Krankheiten an Rinder übertragen. Tierschutzorganisationen in Frankreich protestieren.

Orso Marsiciano

Der Braunbär in den Abruzzen kämpft ums Ueberleben. Nachdem in den letzten beiden Jahren Hoffnung aufgekommen war, gab es nun einen herben Rückschlag. Eine Braunbärin und ihr 18 Monate altes Bärenjunges sind in einem Auffangbehälter für Regenwasser ertrunken. Wahrscheinlich wollte die Bärenmutter ihrem Kind helfen und ertrank dabei selbst. Dieses Wasserbecken war ungesichert und hätte genau so gut für Menschen tödlich sein können. Besonders traurig, da es nur noch weniger als 50 Bären in den Abruzzen gibt und der Verlust von weiblichen Bären doppelt schwer wiegt. Auch das Bärenjunges war ein Weibchen.

Sportanglerverband bekämpft Kormorane

In Deutschland werden sie schon reihenweise erschossen, in Luxemburg sind sie bis jetzt geschützt. Der luxemburgische Sportanglerverband kritisiert den schlechten Zustand der luxemburgischen Gewässer und den Rückgang der Fischbestände. An letzterem seien auch die Kormorane nicht unschuldig. Ausserdem wird befürchtet, dass durch die Hiobsbotschaften der mit Dioxin verseuchten Fische in der Mosel das Angeln bald ganz verboten werden könnte. Handlungsbedarf wird bei der Luxemburger Regierung gesehen, die Flüsse und Fischbestände wieder in Ordnung zu bringen.

Do

10

Jun

2010

Kein Weiter wie bisher

Die Katastrophe am Golf von Mexiko wird Langzeitfolgen für die gesamte Branche haben und macht die Schwächen im Geschäftsmodell der privaten Ölkonzerne deutlich. Experten gehen davon aus, dass die Abhängigkeit der westlichen Länder von der Ölförderung in den OPEC-Staaten zunehmen wird – und der Ölpreis steigt.

Saubere Energie wird gefragter sein denn je. Nicht zuletzt auch wegen der traurigen Bilder von ölbeschmierten Pelikanen und toten Schildkröten und Delphinen. Noch ist unklar, welche Langzeitwirkungen das Oekosystem des Golfs von Mexiko erleiden wird. Sicher ist nur, dass mehr Oel ausgetreten ist, als BP anfangs zugegeben hat.

Fr

28

Mai

2010

Biber nicht Schuld am Hochwasser

Laut deutschem Naturschutzbund NABU haben die Biber nicht Schuld am Hochwasser in Polen, das 15 Menschenleben gefordert hatte. Der polnische Innenminister hatte verlauten lassen, dass die Dämme von Bibern angenagt worden wären und dadurch gebrochen seien. Die Jagd auf Biber wurde daraufhin in Polen eröffnet. Viel eher ist das Problem, dass es zu wenig natürliche Ueberflutungsflächen gibt, weil jeder Flecken Land bebaut oder genutzt wird.

Zudem sind die meisten Dämme veraltet und wurden nur notbedürftig repariert, obschon Polen hierfür Millionen von der EU bekommen hat. Aus der Flut 1997 hat man wenig gelernt.

Braunbär Bruno Braunbär Bruno

Hoffnung für Italiens Braunbären

In den italienischen Alpen dort funktionniert die Natur noch einigermassen. Eine Braunbärin wurde im Trentino in Begleitung von 4 Jungen gesehen (Ein sehr aussergewöhnlicher Wurf für Bären und in Italien bisher nie beobachtet). Eine andere Bärin hat zwei Jungen bei sich. Bei zwei weiteren Braunbärinnen besteht ebenfalls die Möglichkeit, dass sie Nachwuchs haben. Für die kleine Bärenpopulation im Norden Italiens, aus der auch Bruno stammte, wäre es ein Hoffnungsschimmer für die Zukunft. 

Bis auf weiteres keine Oelbohrungen vor der US Küste

Der amerikanische Präsident hat angekündigt, in den nächsten 6 Monaten keine weiteren Oelbohrungen vor der Küste zuzulassen. Damit sind auch die Probebohrungen von Shell in der Arktis auf Eis gelegt. Während Naturschützer aufatmen können, gehen im Golf von Mexiko die Arbeiten im Kampf gegen die Oelpest weiter. BP hat zwar Fortschritte vermelden können, Entwarnung gibt es aber noch nicht. Es dürfte neusten Schätzungen zufolge die schlimmste Oelkatastrophe in der Geschichte der USA sein.

Mo

17

Mai

2010

Erfolge für Greenpeace

Grosser Erfolg für Greenpeace. Der Konzern Nestlé ("Kitkat" Schokoriegel) verzichtet zukünftig auf Palmöl, für welches der Urwald in Indonesien zerstört wurde. Auch in Kanada kann eine Fläche fast so gross wie Deutschland für die nächsten 3 Jahre vor Abholzung geschützt werden.

Mo

10

Mai

2010

Fuchsohren für 20 Euro

Es ist uns erst kürzlich mitgeteilt worden. Aber bereits seit einem Jahr zahlt der Freistaat Sachsen 20 Euro für abgeschnittene Fuchsohren. Auf diese Weise sollen die Jäger motiviert werden, die Fuchsbestände zu kontrollieren und die Ausbreitung des Fuchsbandwurmes verhindern. Es passierte aber auch schon, dass lebenden Füchsen die Ohren abgeschnitten wurden. Viele finden das einfach nur ekelhaft und protestieren!!!

Protest bei Facebook

So

09

Mai

2010

Wilderei gefährdet Artenschutz

Java Nashörner akut bedroht

Wilderer töten in Vietnam eines der letzten Java-Nashörner. Der Kadaver des Tieres mit abgeschlagenem Horn wurde letzte Woche im Nationalpark Cat Tien gefunden. Ob es auf Vietman überhaupt noch eines der Tiere gibt, ist unklar. Auf der indonesischen Insel Java soll es noch 40 bis 60 Tiere geben. Die Hörner werden in der traditionellen asiatischen Medizin eingesetzt. Da es auch in Zoos keine Java Nashörner gibt, könnte diese Art für immer verschwinden.

Vogeljagd auf Malta und Zypern

Vogeljagd auf Malta und Zypern nimmt dramatische Ausmasse an. Naturschützer, welche illegale Klebebandfallen in Malta entschärft haben, werden von Wilderern zusammengeschlagen. Das Fangen von Vögeln mit Netzen und Klebeband ist laut EU Richtlinie verboten. Malta wurde schon vom EU Gerichtshof wegen seiner Jagd auf Zugvögel verurteilt. Auch auf Zypern herrschen brutale Zustände. Hier wurde das Auto von Tierschützern mit Steinen beworfen und beschädigt. Die EU Behörden kennen die Problematik der Vogeljagd, aber es wird wohl noch Jahre dauern, das Problem in den Griff zu bekommen. Die Agressivität und Brutalität der Vogeljäger (Wilderer) nimmt aber neue Dimensionen an.

 

Leoparde in Indien zunehmend gejagt

Wilderei auf Leoparden in Indien nimmt beängstigende Ausmasse an. Warum das so ist, darüber kann spekuliert werden. Ist es weil die Tiger selten geworden sind? Oder weil der illegale Handel mit Tigerprodukten strenger kontrolliert wird? Nach den Tigern sind es jetzt offenbar die Leoparden, die herhalten müssen für Fell und Knochen für den (illegalen) asiatischen Markt. Düstere Aussichten für die Grosskatzen. Indien hat zwar seit vielen Jahren ein Tigerschutzprojekt, aber leider kein Leopardschutzprojekt, sagt Banerjee, ein Wildtier Schützer in Indien.

Mi

21

Apr

2010

Jagdzeiten und Grünbrücken

Keine längeren Jagdzeiten in Italien

Italienisches Parlament stimmt gegen Verlängerung der Jagdzeiten. Das Gesetz hatte vorher schon den Senat passiert, wurde aber vom Parlament abgeblockt. Nur die rechtsextreme Lega Nord stimmte dafür. Mehrere Tage hatten Umwelt- und Tierschützer vor dem Gebäude der Abgeordnetenkammer in Rom demonstriert. Mit Erfolg. Eine Verlängerung der Jagdzeiten vor allem auf Vögel hätte zudem zu erneutem Streit mit der EU geführt, denn die EU Vogelschutzrichtlinie ist da zeimlich eindeutig.

Querungshilfen für Wildtiere

Neue Grünbrücken sollen in Deutschland gebaut werden. Jährlich gibt es 250.000 Wildunfälle in unserem Nachbarland. Nun sollen einige der Konfliktpunkte entschärft werden und ein Plan zur wildtierfreundlichen Verkehrswegeplanung erstellt werden.

Di

13

Apr

2010

Kanada im Kreuzfeuer der Kritik

Robbenjagd trotz fehlender Nachfrage

Kanadische Robbenjäger leiden weiter unter dem EU Boykott für Robbenprodukte. Trotz fehlendem Markt hat die kanadische Regierung erneut 330.000 Robben zum Abschlachten freigegeben. Wegen fehlendem Eis und weil der Preis für ein Robbenfell auf dem Tiefstand von 21 Dollar ist, sind nur wenige Schiffe zum Töten ausgefahren. Nur etwa 15 Prozent der Quote wurde erreicht. Trotzdem berichten Tierschützer, dass die Jagd noch brutaler verlaufen ist als die vorherigen Jahre.

Grizzlybären in Gefahr

Grizzlybären in British Columbia (Kanada) in Gefahr: Trophäenjäger töten jedes Jahr mehr als die erlaubte Quote. Und das zudem in ausgewiesenen Parks, wo die Tiere eigentlich ihren Frieden haben sollten.

So

11

Apr

2010

Meere bald leergefischt

Japans Walfang und kein Ende

Japanische Walfänger fahren mit halbleeren Schiffen wieder nach Hause. Dank dem Einsatz der Tierschutzorganisation Sea Shepherd konnte Japan nur etwas mehr als die Hälfte der geplanten 850 Wale töten. Der Preis, den die radikale Umweltschutzorganisation zahlen muss, ist aber hoch. Eines ihrer 3 Schiffe sank nach einem Zusammenstoss und ihr Kapitän wurde von den Japanern festgenommen.

Cites-Konferenz ein Fiasko

Die internationale CITES (Washingter Artenschutzabkommen) Konferenz droht zum Fiasko zu werden. Dem Eisbär wird ein besserer Schutz verwehrt. Der rote Thunfisch wird sogar ganz zum Aussterben verdammt. Wirtschaftliche Interessen der japanischen Sushi Tradition wirken schwerer als der Schutz einer bedrohten Art. Auch für Haie könnte es bald zu spät sein. Die Konferenz dauert noch bis zum 25.März.

Mo

04

Jan

2010

Wolfsjagd in Schweden

12000 schwedische Jäger jagen 27 Wölfe. Angeblich weil der skandinavische Wolfsbestand inzuchtkrank sein soll. Die toten untersuchten Wölfe wiesen aber keine Krankheitsmerkmale auf. Hier hat die Politik der Jagdlobby ein verfrühtes Wahlgeschenk gemacht, denn im Herbst sind Wahlen in Schweden.